Betriebsratswahl: Ablaufplan
Mit dieser Mustervorlage erstellen Sie schnell einen Ablaufplan für die Betriebsratswahl. Sie erhalten eine Word-Datei, die Sie direkt auf Ihren konkreten Fall zuschneiden können.
Leistungsumfang
Mustervorlage zum Ausfüllen.
Regelungen u. a. zu Ereignissen, Aufgaben und Fristen im Regelwahlverfahren und im vereinfachten Wahlverfahren.
Ausführliche rechtliche Erläuterungen als Bestandteil der Vorlage.
Download als Word-Dokument.
Hinweis
Unter Berücksichtigung des Betriebsrätemodernisierungsgesetzes erstellt.
Produktbeschreibung
Für die Durchführung einer Betriebsratswahl sind zahlreiche Schritte, Aufgaben und Fristen zu beachten. Mit dieser Mustervorlage erstellen Sie einen Ablaufplan, der die wesentlichen Ereignisse und Fristen strukturiert abbildet.
So können Sie den Ablauf der Betriebsratswahl übersichtlich planen und für Ihren konkreten Fall dokumentieren.
Inhalte der Vorlage
Die Mustervereinbarung enthält u. a. Regelungen zum Ablaufplan des Regelwahlverfahrens und des vereinfachten Wahlverfahrens mit Angabe der Ereignisse, Aufgaben und Fristen.
Ausführliche rechtliche Erläuterungen
Ein Betriebsrat ist nach dem Gesetz nicht für jeden Betrieb vorgesehen. Möglich ist die Wahl eines Betriebsrates vielmehr nur in solchen Betrieben, die in der Regel über eine bestimmte Mindestanzahl von Arbeitnehmern verfügen. Der Betriebsrat wird für die Dauer von vier Jahren gewählt.
Die Bestellung eines Betriebsrates setzt voraus, dass in dem jeweiligen Betrieb mindestens fünf wahlberechtigte Arbeitnehmer ständig beschäftigt sind. Als Wahlberechtigung bezeichnet man dabei das Recht, bei der Wahl des Betriebsrates aktiv durch Stimmabgabe mitzuwirken. Dieses Recht steht jedem Arbeitnehmer zu, der das 16. Lebensjahr vollendet hat und zu dem betroffenen Betrieb gehört. Einbezogen sind auch Arbeitnehmer, die von einem anderen Arbeitgeber zur Arbeitsleistung überlassen worden sind (sog. Leiharbeitnehmer), wenn diese länger als drei Monate im Betrieb eingesetzt werden. Freie Mitarbeiter sind, da keine Arbeitnehmer, ebenso wie leitende Angestellte nicht wahlberechtigt.
Ein Großteil der Betriebsräte wird im Regelverfahren gewählt. Es unterscheidet sich vom vereinfachten Verfahren vor allem darin, dass die Wahlvorschläge in Form von Listen eingereicht werden können und dass in den meisten Fällen längere Fristen gelten.
Zur Vorbereitung der Wahl ist zunächst ein Wahlvorstand zu bestellen. Die wesentlichen Aufgaben des Wahlvorstands sind:
- Aufstellung der Wählerliste getrennt nach Geschlechtern
- Erlass und Aushang des Wahlausschreibens
- Auslegung der Wählerliste und Wahlordnung
- Prüfung und Bekanntmachung der Wahlvorschläge
- Durchführung der Wahl mit Hilfe von Stimmzetteln
- Benachrichtigung der Gewählten
- Einberufung der konstituierenden Sitzung des Betriebsrats
Die Details und Fristen zum Ablaufplan finden Sie im Muster.
Datenschutz-Hinweis (DSGVO)
Bitte beachten Sie, dass nach der DSGVO Informationspflichten (Art. 13 DSGVO) und ggf. Einwilligungen (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO) erforderlich sein können. Information und Einwilligung sind nicht Bestandteil dieser Vorlage; ein Informationsschreiben kann separat erstellt werden.