Kündigung durch den Arbeitgeber, betriebsbedingt, ordentlich (Englisch)
Mit dieser Mustervorlage erstellen Sie schnell eine außerordentliche Kündigung durch den Arbeitgeber auf Englisch. Sie erhalten eine Word-Datei, die Sie direkt auf Ihren konkreten Fall zuschneiden können.
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Ausführliche rechtliche Erläuterungen als Bestandteil der Vorlage.
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Hinweis
Englischsprachiges Musterschreiben mit deutschen Erläuterungen
Produktbeschreibung
Bei einer außerordentlichen Kündigung müssen Inhalt und Aussage des Schreibens klar und rechtssicher gestaltet sein, insbesondere wenn eine sofortige Beendigung des Arbeitsverhältnisses beabsichtigt ist.
Mit dieser Mustervorlage erhalten Sie das Kündigungsschreiben in englischer Sprache schnell, welche Sie in Word direkt für Ihren konkreten Fall anpassen.
Weitere Produktinformationen und Hinweise
Ausführliche rechtliche Erläuterungen
Gemäß § 626 Abs. 1 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) muss für eine außerordentliche Kündigung ein wichtiger Grund vorliegen. Nach der gesetzlichen Definition müssen daher Tatsachen vorliegen, auf Grund derer dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles und unter Abwägung der Interessen beider Vertragsteile die Fortsetzung des Dienstverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zu der vereinbarten Beendigung des Dienstverhältnisses nicht zugemutet werden kann.
Eine außerordentliche Kündigung soll das Arbeitsverhältnis in der Regel mit sofortiger Wirkung auflösen. Zwingend ist das allerdings nicht. Wer berechtigt ist, das Arbeitsverhältnis aus wichtigem Grund fristlos zu beenden, kann auch eine außerordentliche Kündigung mit "sozialer Auslauffrist" aussprechen. Er kann also den wichtigen Grund zum Anlass nehmen, bestehende Kündigungsfristen zu verkürzen.
Ist die ordentliche Kündigung durch Tarifvertrag oder Arbeitsvertrag ausgeschlossen, kann auch eine außerordentliche Kündigung unter Einhaltung der Kündigungsfrist möglich sein. Anders als bei der ordentlichen Kündigung spielen bei der außerordentlichen Kündigung die Kündigungsfristen aber in der Regel keine Rolle. Eine Kündigung zu einem vor Zugang der Kündigung liegenden Zeitpunkt ist allerdings nicht möglich.
In der Kündigungserklärung muss der wichtige Grund nicht angegeben werden. Jedoch kann der Gekündigte verlangen, dass ihm die Gründe unverzüglich schriftlich mitgeteilt werden. Kommt der Kündigende dem nicht nach, macht er sich schadensersatzpflichtig, z. B. für die Kosten eines unnötigen Kündigungsschutzprozesses.
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